Tradition in Südkorea: Orchideen könnten nach Trump und Kim benannt werden

Tradition in Südkorea : Orchideen könnten nach Trump und Kim benannt werden

Der Gipfel zwischen den USA und Nordkorea in Singapur könnte eine blumige Folge haben: Möglicherweise gibt es künftig eine Donald-Trump- und eine Kim-Jong-Un-Orchidee.

In dem südostasiatischen Stadtstaat hat es Tradition, dass Staatschefs und andere wichtige Besucher eine Orchidee mit ihrem Namen bekommen.

Die Gäste dürfen die Blumen dann auch mit nach Hause nehmen - was allerdings sowohl in Washington als auch in Pjöngjang Schwierigkeiten bereiten könnte. Die tropischen Pflanzen sind nicht winterhart.

Im Internet gibt es bereits eine rege Diskussion mit den verschiedensten Vorschlägen, wie eine Dendrobium Donald Trump und eine Dendrobium Kim Jong Un (so die wissenschaftlichen Namen) aussehen könnten.

Darunter sind auch einige ziemlich exotische Gewächse. Offiziell ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob die beiden eine eigene Blume bekommen. Der Gipfel findet am 12. Juni statt.

Im Orchideengarten von Singapur gibt es auch schon eine Angela-Merkel- und eine Helmut-Kohl-Orchidee. Als letztem deutschen Besucher wurde die Ehre im vergangenen Herbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zuteil.

Insgesamt gibt es etwa 1000 Orchideengattungen mit bis zu 30.000 Arten. Der Orchideengarten von Singapur hat nach eigenen Angaben die größte Sammlung der Welt.

(csr/dpa)
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