Nigeria: Rund 5000 Muslime entgehen Anschlag

Anschlag in Nigeria vereitelt: Sprengsätze in Lebensmittelbehältern sollten 5000 Muslime töten

In Nigeria haben Sicherheitskräfte am Donnerstag einen verheerenden Bombenanschlag auf Muslime verhindert. Fünf Attentäter hatten laut Medienberichten vom Freitag Sprengsätze in riesigen Lebensmittelbehältern versteckt, aus denen Reis ausgegeben werden sollte.

Potenzielle Opfer des Anschlags waren rund 5000 Menschen, die sich den Berichten des Internetmagazins Premium Times zufolge vor einer großen Moschee in Maiduguri im Bundesstaat Borno versammelt hatten, um das Geburtsfest des Propheten Mohammed zu feiern. Dabei werden traditionell Lebensmittelspenden ausgegeben.

Stunden zuvor hatte Nigerias Präsident Muhammadu Buhari erklärt, die nigerianische Armee habe den Krieg gegen die islamistische Terrororganisation Boko Haram gewonnen.

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Die Sicherheitskräfte seien angesichts der Karren mit den großen Lebensmittelbehältern misstrauisch geworden, hieß es. Bei den Kontrollen seien die Attentäter sehr nervös geworden. Daraufhin seien mehrere Bomben entdeckt worden.

(KNA)