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Niederländische Polizei meldet recht ruhige Nacht - keine Ausschreitungen

Nach Krawallen : Niederländische Polizei meldet recht ruhige Nacht

Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage hat sich die Lage in den Niederlanden weitgehend beruhigt. Die Regierung hatte ein massives Polizeiaufgebot in die Straßen geschickt.

Ein massives Polizeiaufgebot überwachte am Dienstag in mehreren niederländischen Städten - darunter Amsterdam, Rotterdam und Den Haag - die Einhaltung der Ausgangssperre, die zwischen 21 Uhr und 4.30 Uhr gilt. Dabei kam es nur vereinzelt zu Konfrontationen.

In Amsterdam versammelte sich nach Angaben der Polizei eine größere Gruppe junger Männer, die Feuerwerkskörper entzündeten. Die Gruppe sei schnell aufgelöst worden, berichteten niederländische Medien.

An den drei Vorabenden hatte es heftige Ausschreitungen in mehreren Städten gegeben. Dabei wurden auch Geschäfte geplündert. Die Polizei nahm hunderte Menschen fest. In zahlreichen Städten wurde die Polizei mit Sondervollmachten für den Einsatz gegen Randalierer ausgestattet.

Die nächtliche Ausgangssperre gilt seit Samstag und soll zunächst bis zum 9. Februar in Kraft bleiben. Die Maßnahme soll bei der Eindämmung der als besonders ansteckend geltenden Coronavirus-Variante helfen, die zuerst in England festgestellt worden war. Es handelt sich um die erste Ausgangssperre in den Niederlanden seit dem Zweiten Weltkrieg.

Mitte Januar hatte die Regierung in Den Haag bereits den allgemeinen Lockdown bis zum 9. Februar verlängert. Schulen, Restaurants und die meisten Geschäfte sind geschlossen. Zudem darf sich nicht mehr als ein Gast bei einem anderen Haushalt aufhalten. Ausnahmen gelten für Menschen, die sich zur Arbeit begeben müssen, für Beerdigungen und das Ausführen von Hunden.

(peng/AFP)