Niagara-Fälle: Boot "Iron Scow" bewegt sich nach 100 Jahren zum ersten Mal

Feststeckendes Boot auf den Niagara-Fällen : „Iron Scow“ bewegt sich zum ersten Mal seit 100 Jahren

Der „Iron Scow“ steckt seit 1918 im Niagara-Fluss fest. Seitdem ist er ein beliebter Touristen-Magnet in Kanada. Nun hat ein Unwetter das Boot zum ersten Mal bewegt - und es könnte noch weiter nach vorn rücken. Die Behörden sind in Sorge.

Nach heftigen Unwettern hat sich das seit mehr als hundert Jahren auf den Niagara-Fällen feststeckendes Boot Dutzende Meter bewegt. Das als "Iron Scow" (Eiserner Lastkahn) bekannte Boot sei rund 50 Meter in Richtung des Wasserfall-Rands gerückt, sagte ein Vertreter des Niagara-Parks in Kanada. Bislang sehe es so aus, als sei das Boot sicher - "falls es Unwetter gibt, könnte es sich aber noch weiter bewegen", sagte Niagara-Parkchef David Adames im Sender CBC.

Seit einem Bootsunglück im August 1918 steckt der Kahn auf dem Niagara-Fluss fest - etwa 600 Meter vom Rand des Wasserfalls entfernt. Starke Regenfälle und heftige Winde hatten örtlichen Medienberichten zufolge am Donnerstag dazu geführt, dass sich der Kahn nun von der Stelle bewegte. Sollte das Boot noch weiter nach vorne rücken, würden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, betonte Adames.

Der "Eiserne Kahn" gehört bei Niagara-Touristen zu den beliebten Fotomotiven. Millionen Menschen besuchen jährlich die drei zwischen den USA und Kanada gelegenen Wasserfälle.

(atrie/AFP)
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