New Yorker wollte Muslime mit Röntgenstrahlen töten

Vor Gericht: New Yorker wollte Muslime mit Röntgenstrahlen töten

Ein New Yorker wollte nach Auffassung der US-Justiz gezielt Muslime mit einer selbst gebauten Röntgenstrahlen-Waffe töten. Am Freitag erklärte ihn eine Gerichtsjury für schuldig.

Der gelernte Industriemechaniker wurde am Freitag von einer Jury des Versuchs für schuldig befunden, ein tödliches radiologisches Gerät zu bauen und Massenvernichtungswaffen einzusetzen.

Staatsanwalt Richard Belliss sagte, der 49-Jährige habe für den Bau der Röntgenstrahlen-Waffe Rat von einer Person einholen wollen, die sich später als FBI-Informant entpuppte.

Sein Anwalt Kevin Luibrand argumentierte hingegen, dass Agenten seinen Mandanten mit dem Gerät ausgestattet hätten. Der Angeklagte sei ein Navy-Veteran und ein Familienmensch ohne kriminelle Vorgeschichte.

Dem Mann drohen bei einer Verurteilung 25 Jahre Haft. Das Strafmaß soll am 15. Dezember verkündet werden.

(ap)