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Nepal: 112 Ausländer nach Erdbeben vermisst

Nach Erdbeben : 112 Ausländer in Nepal vermisst

In Nepal haben die Behörden nach dem verheerenden Erdbeben eine Liste der vermissten Ausländer herausgegeben. Darunter befinden sich sieben Deutsche.

Die Polizei veröffentlichte die Namen der 112 Personen am Montagabend auf ihrer Webseite. Darunter sind auch Leonie und Nina (beide 20) aus Lehrte bei Hannover. Die Mutter von Leonie hatte sich Ende vergangener Woche an die Presse gewandt. Bei dem Erdbeben waren am 25. April mehr als 7200 Menschen ums Leben gekommen.

Auf der Liste werden aus Europa auch 15 Franzosen, acht Spanier und je drei Belgier, Briten und Tschechen sowie je ein Pole, ein Italiener und ein Österreicher aufgeführt. Zahlreiche Ausländer wurden in der Langtang-Region vermisst, wo auch Leonie und Nina zuletzt unterwegs gewesen sein sollen. Es ist ein beliebtes Wandergebiet.

In Langtang hatten Bergungskräfte bis Montag aus einem Erdrutsch 52 Leichen geborgen, darunter sieben Ausländer. Nur zwei konnten zunächst identifiziert werden: ein Franzose und ein Inder.

(dpa)