Necker Island: Richard Branson will Hurrikan "Irma" im Keller überstehen

Privatinsel Necker Island: Richard Branson will Hurrikan "Irma" im Keller überstehen

Der britische Milliardär Richard Branson will im Keller seines Hauses in der Karibik dem Hurrikan "Irma" trotzen. "Wir erwarten, dass der Hurrikan 'Irma' in etwa vier Stunden mit voller Kraft eintrifft, wir werden im Betonkeller unter dem Haus Zuflucht suchen."

Das schrieb der Unternehmer und Ökoaktivist am Mittwoch (15 Uhr MESZ) im Kurzbotschaftendienst Twitter. Necker Island gehört zu den britischen Jungferninseln und ist Bransons Privateigentum.

"So wie ich unser tolles Team kenne, wird es etwas weniger Wein im Keller geben, wenn wir wieder herauskommen", fügte Branson hinzu. "Die Atmosphäre ist gespenstisch, aber schön", schrieb Branson. "Wir haben alle in zwei Räumen geschlafen. Eine solche Übernachtungsparty hatte ich nicht mehr seit meiner Kindheit."

Mit Windgeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern war "Irma" zuvor in der Karibik erstmals auf Land getroffen. Am frühen Mittwoch gegen 2 Uhr erreichte der Wirbelsturm die zu den Kleinen Antillen gehörende Insel Barbuda und zog dann zu den Inseln Saint-Barthélemy und Saint-Martin weiter.

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Noch bevor der Sturm mit einer Ausdehnung von der Größe Frankreichs auf Land traf, hatte ihn das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA auf die höchste Kategorie fünf hochgestuft. Damit ist "Irma" noch stärker als "Harvey", der Ende August die US-Bundesstaaten Texas und Louisiana heimsuchte.

Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

(felt)