Natalja Poklonskaja: Russland genervt von Manga-Ruhm

Staatsanwältin wird Manga-Star: Russland ist genervt von Hype um neue Krim-Staatsanwältin

Der plötzliche Internet-Ruhm der telegenen neuen Staatsanwältin Natalja Poklonskaja für die Krim stellt die russischen Behörden vor unerwartete Probleme. In Japan wird die schöne Blonde immer mehr zu einem Manga-Star.

Die russische Generalstaatsanwaltschaft beschwerte sich am Dienstag, sie werde mit Anfragen zu der 34-jährigen Natalja Poklonskaja überhäuft. Ständig gebe es Bitten, "diese oder jene Information auf Twitter zu kommentieren, die die amtierende Krim-Staatsanwältin angeblich schreibt", beklagte die Behörde.

Im Internet verbreiten sich zahlreiche Zeichnungen der Staatsanwältin

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Poklonskaja schreibe jedoch weder in dem Online-Kurzbotschaftendienst noch auf Blogs, auch in sozialen Netzwerken sei sie nicht aktiv, betonte die Generalstaatsanwaltschaft. Ein Twitter-Account mit dem Namen Poklonskajas hat fast 32.000 Abonnenten. Verbreitet werden darüber zahllose Zeichnungen der schlanken blonden Frau sowie angebliche Äußerungen der Juristin wie etwa die Aufforderung, sie doch bitte nicht "die appetitliche Staatsanwältin" zu nennen. Eine Facebook-Fanseite für Poklonskaja hat 120.000 Mitglieder.

Berühmt geworden war Poklonskaja durch ein Video von einer Pressekonferenz, das sie in militärähnlicher Uniform zeigt. Der Film wurde auf YouTube bereits mehr als 1,7 Millionen Mal angeklickt. In Japan machten Künstler sie bereits zur Heldin eines Manga-Comics.

(AFP)
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