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Nahost-Konflikt: Israel bombardiert Syrien - mindestens acht tote Kämpfer

Nahost-Konflikt : Nächtliche Luftangriffe Israels auf Syrien - Aktivisten melden mindestens acht tote Kämpfer

Israel bombardiert Syrien in der Nacht auf Mittwoch. Bei den Angriffen werden nach Angaben von Aktivisten mindestens acht syrische Kämpfer getötet.

Bei israelischen Luftangriffen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten in der Nacht zum Mittwoch mindestens acht Kämpfer der syrischen Regierungstruppen getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, wurden in der Provinz Homs mindestens fünf Soldaten der syrischen Armee und drei verbündete Kämpfer getötet. Angegriffen wurden demnach auch die Provinzen Hama und Latakia sowie die Hauptstadt Damaskus.

Nach Angaben des Leiters der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, handelt es sich bei den Opfern um syrische Staatsbürger. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden. Die Angriffe zielten laut Informationen der Beobachtungsstelle auf Stellungen der syrischen Luftwaffe am Stadtrand von Homs sowie ein Waffendepot, von dem angenommen wird, dass es der libanesischen Hisbollah-Miliz gehört.

Die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen von einem Netz von Informanten vor Ort. Die Angaben der Organisation lassen sich von unabhängiger Seite oft kaum überprüfen.

Seit Beginn des Syrien-Krieges vor zehn Jahren hat Israel wiederholt Ziele in Syrien beschossen. Vielfach galten die Angriffe auch Stellungen iranischer Kämpfer oder der libanesischen Hisbollah. Iran ist ein wichtiger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Israel will verhindern, dass sich sein Erzfeind in Syrien festsetzt.

(june/AFP)