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Nach Streit um Suezkanal-Blockade - „Ever Given“ setzt Fahrt fort

Nach Streit um Suezkanal-Blockade : Frachtschiff „Ever Given“ setzt Fahrt fort

Die „Ever Given“ hat nach der Einigung im Streit um die Blockade des Suezkanals ihre Weiterfahrt fortgesetzt. Nach Monaten des Wartens wurde das Containerschiff am Mittwoch mit einer Zeremonie verabschiedet.

Vertreter der Kanalbehörde und des japanischen Schiffseigners Shoei Kisen Kaisha unterzeichneten dabei einen Vertrag über den Vergleich, den sie kürzlich erzielt hatten. Ägyptischen Medienberichten zufolge fährt die „Ever Given“ nun nach Rotterdam - ihrem ursprünglichen Ziel.

Auch ein ägyptisches Wirtschaftsgericht hatte zuvor grünes Licht für die Freigabe des Frachters gegeben. Die Kanalbehörde hatte es im Streit um die Blockade des Suezkanals beschlagnahmt und eine Entschädigung in Millionenhöhe gefordert. In den vergangenen Tagen einigte sich die Behörde jedoch mit dem japanischen Schiffseigner Shoei Kisen Kaisha. Details zu der Vereinbarung nannten beide Seiten nicht. Die japanische Seite will der Kanalbehörde aber einen Schlepper schenken.

Kostenpflichtiger Inhalt Die „Ever Given“ war im März im Suezkanal auf Grund gelaufen. Sechs Tage blockierte der 400 Meter lange Frachter die wichtige Wasserstraße zwischen Asien und Europa.

(ahar/dpa)