Nach Kurzschluss: Schweizer Atomkraftwerk Gösgen schaltet Turbinen ab

Turbinen im AKW Gösgen abgeschaltet : Kurzschluss in Schweizer Atomkraftwerk

Nach einem Kurzschluss im Atomkraftwerk Gösgen in der Nähe von Bern wurden die Turbinen abgeschaltet. Eine Gefahr bestehe nicht, so der Betreiber. Nach der Ursache wird derzeit noch gesucht.

Beim schweizerischen Kernkraftwerk Gösgen hat ein Kurzschluss im Schaltanlagengebäude am Freitag zu einer Turbinenschnellabschaltung geführt. Die Anlage sei in einem sicheren Zustand, teilte der Betreiber mit. Nach der Ursache werde gesucht.

Das Atomkraftwerk Gösgen liegt rund 50 Kilometer südöstlich von Basel. Es ist eines der fünf Schweizer Atomkraftwerke. Eines davon, die Anlage in Mühleberg, soll am 20. Dezember abgeschaltet werden.

Die Schweiz hatte nach dem Unglück im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 2011 beschlossen, keine neuen Atomkraftwerke mehr zu bauen. Der Zeitpunkt des Rückbaus der alten Anlagen liege aber im Ermessen des Betreibers, sagte ein Sprecher der Atomaufsicht ESNI. Solange die Sicherheit gewährleistet sei, könne ein Werk am Netz bleiben.

(anst/dpa)
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