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Nach Explosion in Beirut: WHO und EU unterstützen Libanon mit Hilfsgütern

WHO schickt 20 Tonnen Hilfsgüter : EU stellt Libanon nach Explosion 33 Millionen Euro bereit

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Unterstützung der Verletzten 20 Tonnen Hilfsgüter in den Libanon gebracht. Die EU hat Nothilfe in Höhe von mehr 33 Millionen Euro zugesagt.

Die EU hat dem Libanon nach der schweren Explosion in Beirut Nothilfe in Höhe von mehr 33 Millionen Euro zugesagt. Mit dem Geld soll zum Beispiel medizinische Ausrüstung finanziert werden, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Hassan Diab mitteilte. Weitere Hilfen könnten je nach Einschätzung der humanitären Lage vor Ort folgen, hieß es. Von der Leyen bot dem Libanon zudem die Unterstützung der EU beim Wiederaufbau des zerstörten Teils der Stadt an.

Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Unterstützung der Verletzten 20 Tonnen Hilfsgüter in den Libanon gebracht. Damit könnten Hunderte Menschen mit Brand- und anderen Verletzungen versorgt werden, berichtete die WHO am Donnerstag. Das Material stamme aus einem Lager in Dubai.

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Drei Krankenhäuser in Beirut seien so zerstört, dass in ihnen nicht mehr gearbeitet werden kann, zwei weitere seien bei der Explosion am Dienstag teils beschädigt worden. Verletzte würden auf Krankenhäuser im ganzen Land verteilt. Viele Einrichtungen seien von der Zahl der Patienten überwältigt, so die WHO.

(juw/dpa)