Mit dieser Pistole soll sich van Gogh erschossen haben - nun wird sie versteigert

Kuriose Auktion : Mit dieser Pistole soll sich van Gogh erschossen haben - nun wird sie versteigert

Auktionshäuser in New York und Paris locken Sammler immer wieder mit hochkarätigen Versteigerungsstücken. Nun steht die Pistole von Vincent van Gogh zum Verkauft. Auch von Frida Kahlo werden Raritäten angeboten - für 15.000 Dollar.

Mit einem Startgebot von 15.000 Dollar sollen am Freitag in New York unter anderem unveröffentlichte Fotos der mexikanischen Malerin Kahlo versteigert werden. Die mutmaßlich für seinen Selbstmord genutzte Pistole des niederländischen Malers Vincent van Gogh kommt am 19. Juni in Paris unter den Hammer.

Die Pistole wurde in den 1960er Jahren in einem Feld nahe des französischen Dorfes Auvers-sur-Oise gefunden. Van Gogh soll sich dort 1890 in die Brust geschossen haben. Er starb zwei Tage später. Einige gehen jedoch davon aus, dass Van Gogh von zwei Jugendlichen erschossen wurde. Die 7-Millimeter-Pistole war Teil einer Ausstellung im Van Gogh Museum in Amsterdam 2016.

Bei der Auktion in New York werden in dieser Woche 78 teils unveröffentlichte Fotografien des ungarisch-amerikanischen Fotografen Nickolas Muray aus den Jahren zwischen 1925 und 1946 versteigert. Darauf sind unter anderem die mexikanischen Maler Frida Kahlo, Diego Rivera und Miguel Covarrubias zu sehen. Sie sollen am Freitag versteigert werden. Muray wird eine zehn Jahre andauernde Affäre mit Kahlo nachgesagt.

(lukra/dpa)