Missbrauchsvorwürfe: Regisseur Bryan Singer zahlt an mutmaßliches Opfer

Vergewaltigungsvorwürfe : Regisseur Bryan Singer zahlt an mutmaßliches Missbrauchs-Opfer

„X-Men“-Regisseur Bryan Singer hat mit dem Mann, der ihm eine Vergewaltigung vorwirft, einen gerichtlichen Vergleich geschlossen. Singer zahlt dem Kläger 150.000 Dollar, obwohl er die Vorwürfe weiter abstreitet.

Im Verfahren um eine angebliche Vergewaltigung haben sich Regisseur Bryan Singer und das mutmaßliche Opfer auf einen Vergleich geeinigt. Der Regisseur von „Bohemian Rhapsody“, den „X-Men“-Filmen und „Superman Returns“ erklärte sich zu einer Zahlung von 150.000 Dollar (133.000 Euro) bereit. Gleichzeitig bestreitet er die Vorwürfe.

Das mutmaßliche Opfer hatte Singer 2017 verklagt. Der Mann gab an, vor 15 Jahren als damals 17-Jähriger auf einer Party auf einer Jacht auf den Seen Lake Union und Lake Washington von Singer vergewaltigt worden zu sein. Singer bestreitet sowohl die Tat, als auch jemals gemeinsam mit dem Mann auf der Party gewesen zu sein, wie Gerichtsunterlagen zeigen. Ein Verwalter des Bankrottverfahrens des Klägers empfahl, den Vergleich zu genehmigen.

(lhen/dpa)
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