Mindestens 60 tote Seehunde an Alaskas Westküste

Biologen untersuchen abnormale Häutungen : Mindestens 60 tote Seehunde an Alaskas Westküste

Biologen untersuchen aktuell die Kadaver. Auffällig ist: viele zeigen einen ungewöhnlichen Haarverlust. Zwischen 2011 und 2016 gab es schon einmal viele tote Seehunde im Beringmeer und der Tschuktschensee, die eine abnormale Häutung aufwiesen.

An Alaskas Westküste sind mindestens 60 Seehunde tot aufgefunden worden. Biologen von US-Behörden versuchten die Ursache zu ermitteln, wie die Ozeanographie-Behörde NOAA am Mittwoch mitteilte.

Etliche Kadaver hätten Haarverlust aufgewiesen. Forscher prüften, ob dies an Verwesung oder abnormaler Häutung liege, hieß es.

Schon zwischen 2011 und 2016 hatte es im Beringmeer und der Tschuktschensee ungewöhnlich viele Todesfälle unter Seehunden und Walrossen gegeben, die auf abnormale Häutung zurückgeführt wurden. Die Ursache dafür wurde nicht zweifelsfrei ermittelt.

(jms/dpa)
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