Mindestens 36 Menschen sterben bei Busunfall im chinesischen Tunnel

Aufprall im Tunnel: Mindestens 36 Menschen sterben bei Busunfall in China

Mindestens 36 Menschen – darunter zwei Kinder – sind bei einem Busunfall in der chinesischen Provinz Shaanxi ums Leben gekommen. 13 weitere Personen wurden verletzt. Der Bus prallte in einem Tunnel gegen die Wand.

Mindestens 36 Menschen — darunter zwei Kinder — sind bei einem Busunfall in der chinesischen Provinz Shaanxi ums Leben gekommen. 13 weitere Personen wurden verletzt. Der Bus prallte in einem Tunnel gegen die Wand.

Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Angaben der örtlichen Behörden. Demnach war der Bus in Chengdu gestartet, der Hauptstadt der kürzlich von einem schweren Erdbeben erschütterten Provinz Sichuan. Ziel der Reise sei die gut tausende Kilometer entfernte Stadt Luoyang gewesen. Der Unfall habe sich kurz vor Mitternacht ereignet; die Unglücksursache blieb zunächst unklar.

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Es handelt sich um einen der schwersten Busunfälle in China seit 2008, als 51 Menschen bei einem Unglück im Südwesten des Landes starben. Erst im Mai hatte sich in China ein schwerer Busunfall in einem Tunnel ereignet. Elf südkoreanische und chinesische Kinder sowie der Busfahrer starben, als das Fahrzeug in Flammen aufging. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer den Brand aus Wut über verlorene Ansprüche auf Überstundenlohn gelegt hatte.

Tödliche Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit in China, wo die Verkehrsregeln oft ignoriert werden. Im Jahr 2015 ereigneten sich in China insgesamt mehr als 180.000 Unfälle, 58.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Insbesondere die häufig überfüllten Langstrecken-Busse verunglücken immer wieder. Im Juli starben elf Menschen, als ihr Bus in der Provinz Hebei mit einem Lkw kollidierte. Mindestens 18 Menschen wurden im Dezember getötet, als ihr Kleinbus in der Stadt Wuhan in einen See stürzte.

(beaw/AFP/dpa)