Melania Trump spricht über ihre Ehe mit Donald Trump

Interview der First Lady: Melania äußert sich zu Gerüchten über Trumps Seitensprünge

Pornostar Stormy Daniels und Playmate Karen McDougal wollen vor Jahren mit Donald Trump geschlafen haben. Dessen Frau Melania äußert sich in der Regel nicht dazu, macht aber nun eine Ausnahme. Ihre Ehe laufe bestens, sagt sie.

Melania Trump ignoriert nach eigenen Angaben Gerüchte über eheliche Untreue ihres Mannes, US-Präsident Donald Trump. Sie sei eine „Mutter und eine First Lady“ und habe Wichtigeres zu tun, als sich mit solchen Behauptungen zu befassen, erklärte Melania Trump in einem Interview. Auf direkte Nachfrage versicherte sie, dass sie ihren Mann liebe und ihre Ehe in Ordnung sei.

Der Pornostar Stormy Daniels hat erklärt, vor Jahren Sex mit Donald Trump gehabt zu haben, darüber aber lange wegen einer Schweigevereinbarung nichts gesagt zu haben. Ähnlich hat sich auch das ehemalige Playboy-Model Karen McDougal geäußert. Melania Trump hatte dazu bislang kaum etwas gesagt.

In einem Interview des Fernsehsenders ABC am Freitagabend unterstellte Melania Trump den Medien ein Fehlverhalten. „Ich weiß, die Leute spekulieren gerne und die Medien mögen es, über unsere Ehe zu spekulieren und Tratsch und Klatsch zu verbreiten“, erklärte sie. „Ich verstehe, dass Tratsch die Zeitungen und Magazine verkauft ... und leider leben wir heute in einer solchen Welt.“

Auf die Frage, ob die wiederholten Gerüchte sie verletzt hätten, sagte sie nach einer kurzen Pause, was geschrieben werde, sei natürlich nicht immer nett. „Aber ich weiß, was richtig und was falsch ist und was wahr und nicht wahr ist.“ Die Frage, ob sie ihren Ehemann liebe, beantwortete sie mit: „Ja, uns geht es gut.“

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In dem einstündigen Gespräch nahm sie auch Bezug auf eine viel kritisierte Jacke, die sie beim Besuch einer Einrichtung für minderjährige Migranten getragen hatte. Auf der Jacke war der Schriftzug zu lesen gewesen: „Es ist mir echt egal, und euch?“ („I really don't care, do u?“)

Sie sagte, bei dem Besuch Ende Juni habe sie die Jacke nicht vor den Kindern getragen, sondern lediglich am Flugzeug. Es habe sich an eine Botschaft für Kritiker und die „linksgerichteten Medien“ gehandelt, die sie kritisierten. Auf dem Rückflug nach Washington habe sie die Jacke denn absichtlich erneut getragen, weil sie gesehen habe, wie besessen die Medien von dem Thema gewesen seien.

In einem bereits am Donnerstag ausgestrahlten Teil des Interviews hatte Trump sich darüber beklagt, von anderen schlecht gemacht zu werden. „Ich könnte sagen, ich bin die am meisten gemobbte Person auf der Welt“, sagte sie.

(wer/AP/dpa)
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