Küstenwache sucht "schmutzige Bombe" auf Frachter

Keine "schmutzige Bombe" : Küstenwache gibt Hafen in South Carolina wieder frei

Die US-Behörden haben ein Hafenterminal in Charleston (South Carolina) nach einer angeblichen Bomben-Gefährdung wieder freigegeben. Es gebe keine Bedrohung, teilte die US-Küstenwache mit.

Vier verdächtige Container seien ergebnislos überprüft worden. Zuvor hatten den Behörden von einer "potenziellen Bedrohung" durch eine radioaktive Waffe an Bord eines Containerschiffs gesprochen.

Die weltgrößte Reederei Moeller Maersk aus Dänemark erklärte, sie sei von der Küstenwache informiert worden, dass auf der "Maersk Memphis" eine "schmutzige Bombe" sein könne. Bei solchen Bomben kann durch einen konventionellen Sprengsatz radioaktives Material freigesetzt werden.

Die Küstenwache teilte zudem mit, der ursprüngliche Hinweisgeber der angeblichen Bedrohung sei von den Behörden für eine Befragung festgesetzt worden.

(csi/dpa)
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