Kinderpornografie: Jan Rouven plädiert auf "nicht schuldig"

Kinderpornografie-Vorwürfe zurückgewiesen: Jan Rouven plädiert auf "nicht schuldig"

Der deutsche Magier Jan Rouven hat die Vorwürfe in einer Anklage wegen Besitzes von Kinderpornografie zurückgewiesen.

Bei der Anklageerhebung am Mittwochnachmittag vor einem Gericht in Las Vegas plädierte der Zauberer in allen vier Punkten auf "nicht schuldig", wie sein Anwalt Jess Marchese der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Ein Richter setzte den Prozessauftakt für den 6. Juni fest.

Rouven, der seit Jahren erfolgreiche Auftritte in Las Vegas feiert, wird vorgeworfen, Kinderpornografie empfangen, besessen, verbreitet und beworben zu haben. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem 38-Jährigen eine jahrzehntelange Haftstrafe. Ermittler des FBI hatten auf einem Computer und anderen Geräten im Haus des Magiers Videos und Fotos entdeckt, die Sex mit Minderjährigen zeigen.

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Die seit Herbst 2014 laufende Show "The New Illusions" im Tropicana-Kasino am Strip von Las Vegas war nach Rouvens Festnahme eingestellt worden.

(felt/dpa)