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22-Jährige muss 22 Jahre in Haft: Kindermädchen stopfte schreiendes Baby in Schublade

22-Jährige muss 22 Jahre in Haft : Kindermädchen stopfte schreiendes Baby in Schublade

Weil sie ein schreiendes Baby in eine Schublade gestopft und damit seinen Tod verursacht hatte, ist eine junge Frau in Simbabwe zu 22 Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Richter machte das Kindermädchen am Donnerstag für den "sehr grausamen und brutalen" Tod des zehn Monate alten Kindes verantwortlich, wie die Zeitung "The Chronicle" am Freitag berichtete.

Der Anklage zufolge hatte die 22-Jährige auf den kleinen Jungen aufgepasst, während dessen Eltern bei der Arbeit waren. Sie habe das Baby gefüttert und schlafen gelegt, doch nach fünf Stunden sei der Kleine aufgewacht und habe geschrien. Das Kindermädchen versuchte vergeblich ihn zu beruhigen. Frustriert wickelte sie das Kind schließlich in ein Laken, stopfte es in eine Wäscheschublade und schloss diese. Anschließend ging sie fernsehen. Drei Stunden später sah die Frau nach dem Baby und fand es tot.

(AFP)