Kalifornien: Zahl der Toten nach Schlammlawinen steigt auf 19

Kalifornien: Zahl der Toten nach Schlammlawinen steigt auf 19

Nach den verheerenden Schlammlawinen im Süden Kaliforniens haben die Einsatzkräfte eine weitere Tote geborgen. Mit der 25-Jährigen sei am Samstag (Ortszeit) das 19. Opfer verzeichnet worden sagte der Sheriff des Bezirks Santa Barbara County, Bill Brown.

Fünf Tage nach den Schlammlawinen in der Kleinstadt Montecito nordwestlich von Los Angeles haben die Behörden noch nicht alle Vermissten gefunden. Mehr als 2100 Suchtrupps und Bergungskräfte sind im Einsatz.

Bei den Aufräumarbeiten in Montecito wurden indes langsame Fortschritte verbucht. Oberste Priorität der Katastrophenschutzbehörden war es, Becken für die Geröll- und Felsmassen auszuräumen. Sonst bestehe die Gefahr, nicht auf einen nächsten Sturm vorbereitet zu sein, sagte der Direktor der Notfallbehörden im Bezirk Santa Barbara. Weitere Regenfälle wurden für die kommende Woche erwartet. Die Schlammlawinen waren am vergangenen Dienstag durch heftige Niederschläge ausgelöst worden.

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Den Angaben zufolge waren durch die Schlammlawinen mindestens 65 Wohnhäuser zerstört und 460 weitere beschädigt worden. Auch Brücken und Straßen haben den Behörden zufolge erheblich Schaden genommen.
Für die meisten Gegenden der 9000 Einwohner großen Stadt Montecito bestand weiterhin eine Evakuierungsanordnung. Wasser- und Sanitärsysteme mussten ebenso wiederhergestellt werden wie die Strom- und Gasversorgung.

(das/ap)