Kalifornien: Villa von Thomas Gottschalk in Malibu abgebrannt

Feuerwalze frisst sich immer weiter : Villa von Thomas Gottschalk in Malibu abgebrannt

Mehr als 6000 Häuser in Kalifornien sind abgebrannt, viele davon im Promi-Ort Malibu. Eins davon gehörte Thomas Gottschalk. Der moderierte gerade eine Benefiz-Gala in Deutschland, als er die Nachricht erhielt.

Seine Villa sei zerstört, sagte Gottschalk der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag auf Anfrage. Zuvor hatte „Bild.de“ berichtet.

Er habe in Deutschland gerade eine Benefiz-Gala für Kinder moderiert, als er es erfahren habe, sagte Gottschalk der dpa. Seine Frau sitze nun in einem Hotelzimmer „und hat mir gesagt, ich soll mich jetzt um meinen Job kümmern“.

Gottschalk ist seit 1990 in Kalifornien ansässig, letzte Nachbarin war Popstar Miley Cyrus. Gottschalks Haus wurde schon mehrfach von Feuern bedroht. Im Jahr 2005 sagte er der „Bild am Sonntag“, während er sich in Deutschland auf „Wetten, dass ...?“ vorbereitet habe, habe seine Frau Thea zu Hause in Los Angeles Vorkehrungen für den Notfall getroffen. Auf seinem Anwesen in Malibu stünden aber immer zwei Autos bereit. „Das sind unsere "Fluchtautos"“, sagte Gottschalk damals.

Thomas Gottschalk lebt seit knapp 30 Jahren in Malibu. Foto: dpa/Karlheinz Schindler

Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben mindestens 25 Menschen das Leben gekostet, mehr als 6000 Häuser wurden zerstört. Im Norden und im Süden des Bundesstaates sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor den Flammen.

Der Küstenort Malibu wurde durch die Serie „Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu“ mit David Hasselhoff und Pamela Anderson weltberühmt. Die Stadt bei Los Angeles ist als Wohnort unter anderem von Barbra Streisand bekannt.

Zahlreiche Stars sind von dem dort wütenden Großfeuer betroffen oder in Gefahr. „Ich sorge mich um mein Haus, aber ich kann nichts tun“, twitterte etwa Popsängerin Cher, die seit mehr als 45 Jahren dort eine Immobilie besitzt. Auch Lady Gaga fragte sich bei Twitter, ob ihr Haus in Flammen aufgehe.

(csi/dpa)
Mehr von RP ONLINE