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Kalifornien: Feuerwehr setzt bei Waldbränden aufs Wetter

Im Norden Kaliforniens : Feuerwehr setzt bei Waldbränden aufs Wetter

Im Kampf gegen tobende Flammen im Norden Kaliforniens hofft die Feuerwehr auf Hilfe durch kühleres Wetter.

Im Gebiet eines Waldbrands, der fast 1000 Gebäude bedroht, lagen die Temperaturen am Dienstag (Ortszeit) bei rund 32 Grad, am (heutigen) Mittwoch sollten sie um fünf Grad sinken.

Den Einsatzkräften zufolge war die Gefahr aber nicht gebannt. Ungünstige Winde und dürres Buschland könnten die Flammen weiter anheizen, warnten sie. Durch das Feuer sind bislang keine Wohnhäuser zerstört worden. Einige Gegenden wurden aber schon vor Tagen geräumt.

Den Feuerwehrleuten zufolge ist bisher nur 15 Prozent des Feuers nordwestlich der Stadt Sacramento unter Kontrolle. 294 Quadratkilometer sind bereits niedergebrannt. Die Kräfte sind mit Flugzeugen, Bulldozern und taktisch gesetzten Gegenfeuern im Einsatz.

Zu Waldbränden kam es auch in Utah und Colorado. Die Behörden in Utah ließen südöstlich von Salt Lake City bis zu 300 Häuser räumen. In den Bergen von Colorado wurden bereits mehr als 100 Gebäude zerstört.

(csr/dpa)