Kälte in Brasilien und Argentinien: Fünf Kältetote bei minus 25 Grad

Kälte in Teilen Südamerikas: Fünf Kältetote bei minus 25 Grad in Argentinien

Im sonnenverwöhnten Brasilien lassen ungewöhnlich niedrige Temperaturen die Menschen bibbern. In Argentinien hat die Kältewelle bereits fünf Todesopfer gefordert.

Über 50 brasilianische Städte registrierten seit Wochenbeginn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, berichtete das Portal "O Globo". Rekordhalter war nach Angaben von Meteorologen die Stadt Bom Jardim da Serra im südlichen Bundesstaat Santa Catarina mit minus 7,4 Grad Celsius. Einige Menschen schütteten die Eiskristalle sogar zu Schneemännern auf, die weißen Eislandschaften wurden in Südbrasilien zum beliebten Fotomotiv.

In Argentinien hat die Kältewelle in den letzten Tagen bereits fünf Todesopfer gefordert, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete. Dort wurden in Patagonien teils bis zu minus 25 Grad gemessen, starker Schneefall brachte vielerorts den Verkehr zum Erliegen. In Santiago de Chile war es am Wochenende zum ersten Schneefall seit zehn Jahren gekommen, 150 000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

(dpa/veke)