Sechs Tote Brite stirbt bei Selbstmordanschlag in Kabul

Kabul · Ein neuer Selbstmordanschlag der Taliban hat Kabul erschüttert. Ziel ist ein Auto der britischen Botschaft in Kabul gewesen. Der Attentäter hatte am Donnerstag fünf Menschen mit in den Tod gerissen. Einer der Toten sei britischer Staatsbürger.

Bilder der Zerstörung nach einem Selbstmordanschlag in Kabul
6 Bilder

Bilder der Zerstörung nach einem Selbstmordanschlag in Kabul

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Die übrigen seien Afghanen, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums. Mindestens 33 Menschen, darunter vier Kinder, seien bei der Explosion am Morgen verletzt worden.

Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Das britische Außenministerium bestätigte am Donnerstag zunächst nur, dass in den Anschlag ein Fahrzeug der britischen Botschaft verwickelt war.

Das Ministerium sprach von vier verletzten Briten, ohne auf die Schwere der Verletzungen einzugehen. Dass auch ein Brite getötet wurde, bestätigte London zunächst nicht. Die Polizei teilte mit, der Selbstmordattentäter habe sich im Osten der Stadt auf einer Hauptstraße in die Luft gesprengt.

Am Mittwochabend entführten die Taliban zudem in der nordafghanischen Provinz Kundus 15 Mitarbeiter des Zollamts der Stadt Sherkan Bandar, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Regierungsmitarbeiter seien auf dem Weg nach Kundus gewesen.

(dpa)
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