In Syrien angeschossener ARD-Reporter: Jörg Armbruster zurück in Deutschland

In Syrien angeschossener ARD-Reporter : Jörg Armbruster zurück in Deutschland

Der ARD-Reporter Jörg Armbruster ist wieder zurück in Deutschland. Der 65-Jährige, der am Freitag in Syrien angeschossen und schwer verletzt worden war, wurde am Sonntag von der Türkei nach Stuttgart geflogen.

Nach SWR-Angaben wird Armbruster nun in Stuttgart weiter medizinisch versorgt. Der langjährige ARD-Fernsehkorrespondent war am Freitag im nordsyrischen Aleppo schwer verletzt worden. Ob er in einen Schusswechsel geriet oder gezielt von Heckenschützen beschossen wurde, war zunächst unklar.

Armbruster hatte sich mit dem Hörfunkreporter Martin Durm seit Anfang der Woche im Gebiet der Freien Syrischen Armee aufgehalten, um eine Reportage über die Rebellen zu drehen. Durm, der mit Armbruster zurückkehrte, blieb unverletzt.

Der März ist nach Einschätzung der syrischen Menschenrechtsbeobachter mit Sitz in London der blutigste Monat seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien vor zwei Jahren gewesen. Im vergangenen Monat seien 6005 Menschen bei den Kämpfen zwischen Rebellen und Einheiten des Regimes ums Leben gekommen, teilte die der Opposition nahestehende Organisation am Montag mit. Jedes dritte Opfer sei Zivilist gewesen.

(dpa/jco)
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