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Jemen: Tote und Verletzte bei Anschlag auf schiitische Moschee

Autobombe : Tote und Verletzte bei Anschlag auf Moschee im Jemen

Bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee im Jemen hat es am Dienstag Tote und Verletzte gegeben. Wie Augenzeugen berichteten, explodierte der Sprengsatz, als die Gläubigen nach dem Abendgebet die Moschee im Südosten der Hauptstadt Sanaa verließen.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen handelte es sich um eine Autobombe. Der Wagen sei in der Nähe der Al-Raudh-Moschee geparkt gewesen. Angaben zur genauen Zahl der Toten und Verletzten lagen zunächst nicht vor. Die Hauptstadt wird seit September von schiitischen Huthi-Rebellen kontrolliert.

Im Jemen wüten derzeit schwere Kämpfe zwischen den Rebellen der Huthi-Miliz und ihren Verbündeten auf der einen und Regierungstruppen auf der anderen Seite. Staatschef Abd Rabbo Mansur Hadi hält sich im Exil auf. Eine Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens unterstützt die mit Hadi verbündeten Truppen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte zuletzt mehrfach vergeblich eine humanitäre Waffenruhe gefordert. Anfang Juli rief die UNO den humanitären Notstand im Jemen aus.

(AFP)