Istanbul: Explosion war Bombenanschlag

Türkei: Polizei: Explosion in Istanbul war ein Bombenanschlag

Bei der Explosion in der türkischen Millionenmetropole Istanbul am Dienstagabend hat es sich um einen Bombenanschlag gehandelt. Die Polizei geht davon aus, dass der Sprengsatz der Einsatzpolizei gegolten hat, deren Bus kurz vor der Detonation vorbeifuhr.

Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Es sei unklar, wer die Bombe am Straßenrand im europäischen Stadtteil Bayrampasa versteckt habe. Nach Angaben des Istanbuler Gouverneurs Vasip Sahin ist bei der Detonation ein Mensch leicht verletzt worden. Türkische Medien hatten zunächst von mindestens fünf Verletzten berichtet, der Nachrichtensender NTV Türk sprach unter Berufung auf Augenzeugen von sechs Verletzten.

Sahin sagte, der Vorfall werde untersucht. Nach der Detonation am Dienstagabend waren die Straßen in der Umgebung vorübergehend abgesperrt und der Metroverkehr der nahegelegenen Linie auf eine Spur umgeleitet worden. Am Mittwoch lief der Verkehr wieder normal.

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Hier sehen Sie Bilder von dem Polizeieinsatz nach der Explosion.

In der Türkei herrscht erhöhte Alarmbereitschaft, seit am 10. Oktober bei einem Doppel-Anschlag von Selbstmordattentätern vor dem Hauptbahnhof der Hauptstadt Ankara 103 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt wurden. Die Regierung machte dafür die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich.

(lsa/dpa)