IS-Attacke: Anschlagsopfer in Südfrankreich beigesetzt

Trauerfeiern in Trèbes und Carcassonne: Anschlagsopfer in Südfrankreich beigesetzt

Die vier Todesopfer des islamistischen Angriffs in Südfrankreich seien "auf dem Altar des Fanatismus" gestorben, sagte Eric Menassi, Bürgermeister von Trèbes. In Trèbes und Carcassonne fanden am Donnerstag Trauerfeiern statt, an denen auch Premierminister Edouard Philippe teilnahm.

Der 25 Jahre alte Täter hatte am vergangenen Freitag in Carcassonne zunächst auf die Insassen eines Autos gefeuert und einen von ihnen getötet. Anschließend tötete er zwei Männer in einem Supermarkt in Trèbes und nahm Geiseln. Der Täter hatte sich zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

Ebenfalls ums Leben kam der Polizist Arnaud Beltrame, der sich gegen eine der Geiseln hatte austauschen lassen. Er wurde von dem Attentäter niedergeschossen und erlag später seinen Verletzungen.

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In der Kathedrale von Carcassonne fand eine Trauerfeier zu Ehren von Beltrame statt. Er war am Mittwoch in Paris bereits mit einer nationalen Trauerfeier gewürdigt worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nannte ihn einen "Helden".

(gaa)