Höhle in Thailand: Rettung von drei weiteren Eingeschlossenen

Neue Rettungsaktion angelaufen: Drei weitere Eingeschlossene aus thailändischer Höhle gerettet

Thailand: Taucher wollen heute alle Kinder aus der Höhle holen

Wieder gute Nachrichten aus Thailand: Zwei weitere Jungen, die in einer Höhle festsaßen, konnten am Dienstag befreit werden. Zudem wurde eine dritte Person gerettet, von der noch unklar ist, um wen es sich handelt.

Aus der überschwemmten Höhle in Thailand sind zwei weitere Jungen gerettet worden. Die beiden Mitglieder eines Jugendfußball-Teams seien umgehend in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten Sicherheitskräfte am Dienstag mit. Gegen Mittag vermeldete dann die Nachrichtenagentur AFP, dass ein weiterer Eingeschlossener gerettet worden sei. Auch er wurde direkt ins Krankenhaus gebracht, wie vom Militär verlautete. Dabei war zunächst unklar, ob es sich bei dem dritten am Dienstag Geretteten um den 25-jährigen Trainer handelte oder um ein weiteres Kind.

Laut thailändischem Fernsehen soll es sich bei dieser Person um den Jüngsten der Fußball-Jugendmannschaft handeln, der erst elf Jahre alt ist. Auch CNN berichtet das unter Berufung auf Augenzeugen.

Insgesamt wurden damit bereits elf Eingeschlossene aus der Höhle geholt. Die Einsatzkräfte hoffen, alle Personen noch im Laufe des Tages aus der Höhle zu bringen, in der sie seit dem 23. Juni festgesessen hatten.

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Die dritte und möglicherweise letzte große Rettungsaktion läuft seit Dienstag 10.08 Uhr Ortszeit (5.08 Uhr MESZ). Als Ziel gab Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn aus, bis zum Abend alle Eingeschlossenen herauszuholen. Zudem müssen auch vier Retter wieder aus der Höhle gebracht werden. Darunter ist ein australischer Mediziner, der dort ausharrte, um im Notfall Erste Hilfe leisten zu können.

Seit Sonntag werden die Kinder nach und nach aus der Höhle gerettet. Wegen aufziehenden Regens sollten die Einsätze möglichst am Dienstag abgeschlossen sein. Durch den Regen droht die Höhle weiter überflutet zu werden.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde sind die zuvor geretteten Kinder in guter körperlicher und mentaler Verfassung, müssen aber noch im Krankenhaus in Quarantäne bleiben.

(das/AFP/dpa)
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