Nach Überschwemmungen in Belgien Zahl der Toten steigt auf 24 - De Croo und von der Leyen besuchen betroffene Gemeinden

Brüssel · Hochwasser und Springfluten haben in Belgien bisher 24 Menschen das Leben gekostet. Das teilte das Krisenzentrum am Samstag mit und erklärte, man rechne mit weiteren Toten.

 Ursula von der Leyen (l), Präsidentin der Europäischen Kommission, und Alexander De Croo (2.v.l), Premierminister von Belgien, besuchen einen Ort, an dem starke Regenfälle schwere Überschwemmungen verursachten.

Ursula von der Leyen (l), Präsidentin der Europäischen Kommission, und Alexander De Croo (2.v.l), Premierminister von Belgien, besuchen einen Ort, an dem starke Regenfälle schwere Überschwemmungen verursachten.

Foto: dpa/Anthony Dehez

Die Zahl der Todesopfer nach den heftigen Unwettern im Osten Belgiens ist auf 24 gestiegen. Wie die Polizei im Stadtteil Angleur in Lüttich mitteilte, wurde in der Nacht zum Samstag mindestens ein weiteres Todesopfer geborgen. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.

Der belgische Regierungschef Alexander de Croo und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen besuchten am Samstag die betroffenen Gebiete. In zahlreichen Gemeinden im Süden und Osten des Landes waren Polizeibeamte und Helfer im Einsatz, um mögliche weitere Opfer zu bergen.

De Croo und Von der Leyen besuchten am Vormittag die Gemeinde Rochefort und wurden anschließend in Pepinster erwartet. Sie sprachen mit betroffenen Anwohnern, Notfallhelfern und örtlichen Behördenvertretern. De Croo hat für Dienstag einen nationalen Trauertag ausgerufen.

Nach tagelangem starkem Regen waren die dicht besiedelten Täler in der Maas-Region am Donnerstag überschwemmt worden. Am Samstag klarte der Himmel auf und der Regen ließ nach. Die zurückweichenden Wassermassen hinterließen ein Bild der Zerstörung in mehr als hundert belgischen Gemeinden.

(zim/AFP)