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Regierungschefin Gillard stürzt in Indien: High-Heel-Panne beim Staatsbesuch

Regierungschefin Gillard stürzt in Indien : High-Heel-Panne beim Staatsbesuch

Es geschah beim Besuch der Gandhi-Gedenkstätte in Indien: Die australische Regierungschefin Julia Gillard blieb mit ihrem Schuh im Rasen stecken - und fiel zum Erschrecken ihrer Begleiter kurzerhand auf die Nase. Ím Internet wird sie abermals zum unfreiwilligen Star.

Kurz nach dem Niederlegen eines Kranzes an der Gedenkstätte für Mahatma Gandhi in Neu Delhi knickte die australische Premierministerin Julia Gillard einfach weg. Der Rest war Physik. Sie stürzte der Länge nach hin, blieb aber unverletzt und konnte schnell über das Missgeschick lachen.

"Für Männer, die den lieben langen Tag flache Schuhe tragen: Wenn Sie einen Absatz tragen, kann er im Gras feststecken, dann ziehen sie den Fuß hoch - und der Schuh folgt nicht", räsonierte Gillard nach dem Vorfall. "Der Rest der Geschichte funktioniert so, wie Sie es da gesehen haben."

Der "Sydney Morning Herald" berichtete über den Vorfall unter dem Titel "Gillard liegt auf Indien-Reise flach", der "Daily Telegraph" amüsierte sich darüber, dass es nicht möglich sei, mit hohen Absätzen und "Grazie" über einen Rasen zu schreiten.

Gillard geriet schon mehrfach in die Schlagzeilen, weil sie hochhackige Schuhe vergaß oder verlor. Bei einer Veranstaltung in Sydney zog sie ihre Schuhe aus, um auf eine Bühne zu steigen. Später sagte Gillard, sie sei verwirrt gewesen, weil sie mitangesehen habe, wie eine andere Frau mit noch höheren Absätzen die Stufen hinaufgelangt sei.

Der Vorfall wurde von den australischen Medien mit zum Teil großen Schlagzeilen aufgegriffen. Im Internet betrachteten unzählige Australier den Video-Clip von dem Vorfall. Damit ist Gillard auf dem besten Weg, zum inoffiziellen Internet-Star des Monats zu werden. Vor wenigen Tagen wurde bereits ihre Wutrede gegen den frauenfeindlichen Oppositionsführer in Australien zum großen Erfolg im www.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Regierungschefin Gillard stürzt beim Staatsbesuch

(AFP)