Goo Hara: Tod der Sängerin erschüttert Popszene in Südkorea

Haushälterin findet Leiche : Tod einer weiteren Sängerin erschüttert Popszene in Südkorea

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat der Tod einer jungen südkoreanischen Sängerin die K-Pop-Szene erschüttert. Am Sonntag wurde die 28-jährige Goo Hara, bekannt durch die Girlband Kara, tot in ihrer Wohnung in Seoul gefunden.

Das berichteten südkoreanische Zeitungen am Montag. Die Polizei schloss demnach Suizid nicht aus. Ob die Leiche obduziert werde, sei noch nicht entschieden, sagte ein Ermittler der Seouler Polizei laut „The Korea Times“ bei einer Pressekonferenz am Montag. Die Untersuchungen würden zwar fortgesetzt, doch schließe die Polizei ein Fremdverschulden praktisch aus.

Goo Hara gab 2008 ihr Debüt bei der auch in anderen asiatischen Ländern außer Südkorea populären Gruppe Kara. Die Band löste sich 2016 auf. Goo Hara arbeitete auch als Solosängerin und trat in Filmen und Fernsehshows auf.

Die Sängerin geriet im vergangenen Jahr wegen eines öffentlich gewordenen Streits mit einem früheren Freund in die Negativschlagzeilen. Goo Hara beschuldigte den Freund, sie erpressen zu wollen, indem er gedroht habe, ein Sexvideo mit ihr zu veröffentlichen. Im Mai dieses Jahres hatte sie sich bei ihren Fans entschuldigt, nachdem sie bewusstlos in ihrer Wohnung gefunden worden war. Der Zwischenfall hatte starke Besorgnis bei ihren Fans ausgelöst.

Den Berichten zufolge war Goo Hara mit Sulli von der Girlband f(x) befreundet. Sullis Leiche wurde Mitte Oktober in ihrer Wohnung gefunden. Auch in diesem Fall ging die Polizei von Suizid aus.

(cka/dpa)