Georgia: Hinrichtung wegen Wetter verschoben

USA : Schlechtes Wetter rettet Todeskandidatin vorerst das Leben

Kelly Gissendaner sollte am Mittwoch um 19 Uhr sterben. Doch das eisige Winterwetter in US-Bundesstaat Georgia rettete der 46-jährigen Todeskandidatin das Leben - vorerst.

Die Strafvollzugsbehörden erklärten, wegen des Wetters und damit verbundener Probleme beim "Zeitplan" könne Kelly Gissendaner nicht wie geplant um 19.00 Uhr (Ortszeit) im Gefängnis in Jackson exekutiert werden. Demnach wurde die Vollstreckung ihrer Strafe auf Montag zur selben Zeit verschoben. Im Norden Georgias kündigte sich für Mittwoch ein heftiger Wintersturm an.

Gissendaner wäre die erste Frau seit 70 Jahren, die in Georgia hingerichtet wird. Sie war wegen Mordes an ihrem Ehemann im Jahr 1997 zum Tod verurteilt worden. Von diesem war sie mehrfach getrennt und auch einmal geschieden, bevor sie ihn wieder heiratete. Sie soll ihren Liebhaber angeheuert haben, den Mord auszuführen, um an die Lebensversicherung ihres Mannes zu gelangen.

Der Liebhaber der Frau legte vor Gericht ein Geständnis ab und sagte gegen sie aus. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

(AFP)
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