Verwüstungen im Westen: Fünf Menschen sterben bei Stürmen in den USA

Verwüstungen im Westen : Fünf Menschen sterben bei Stürmen in den USA

Eine gewaltige Sturmfront über dem Westen der USA hat bis Samstag mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Betroffen waren die US-Staaten Kalifornien, Nevada, Arizona und New Mexiko, wie die Behörden mitteilten. Der Sturm hielt auch am Samstag an.

Allein Kalifornien beklagte drei Tote. In Oakland wurde eine Leiche in der Nähe einer abgerissenen Stromleitung gefunden. Eine weitere Person wurde getötet, als ihr Auto bei einem Ausweichmanöver um Trümmer auf der Straße an einem Baum prallte. Im Yuba County starb eine 52-jährige Frau, als ein Baum auf ihr geparktes Auto fiel.

Im Osten von New Mexico starb nach Polizeiangaben ein vierjähriges Mädchen, als das Auto ihrer Familie bei Eisregen ins Schleudern kam. Das fünfte Todesopfer meldete die Feuerwehr in Tuscon im Staat Arizona. Sie barg die Leiche eines Mannes, der von Hochwasser des Santa Cruz River weggespült wurde. Bis Samstagmorgen galt auch in der Umgebung von Phoenix eine Flutwarnung.

In Nevada fiel Schnee, und 50 bis 60 Fahrzeuge steckten in Lincoln County fest, wie Shannon Miller aus der Rettungsleitstelle sagte.
Verletzte wurden aber nicht gemeldet. Auch im nördlichen Teil von New Mexico blockierten Schnee und Eis die Straßen.

(ap)
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