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Fridays for Future: Greta Thunberg streikt zum 100. Mal

Jeden Freitag : Greta Thunberg streikt zum 100. Mal fürs Klima

Im August 2018 demonstrierte die schwedische Klimaaktivistin das erste Mal vor dem Stockholmer Reichstag. Immer mit dabei: Ein Protestschild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima). In den sozialen Netzwerken wirft Thunberg einen Blick zurück.

„Schulstreik Woche 100! Vor 100 Wochen hätte ich niemals geglaubt, dass ich das heute noch machen werde. Seitdem ist eine Menge passiert“, schrieb die 17-Jährige am Freitag in den sozialen Netzwerken. Dazu stellte sie eine Reihe von Bildern von sich und ihrem berühmten Protestschild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima), die von ihrem ersten einsamen Protest vor dem Stockholmer Reichstag im August 2018 über die Großproteste in aller Welt und ihre Atlantik-Überquerung bis hin zum coronabedingten Protest zu Hause reichten.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">School strike week 100!<br>100 weeks ago I never would have believed that I’d still be doing this today...<br><br>Since then, a lot has happened. Many millions have taken to the streets to continue the decades-long and never-ending fight for climate- and environmental justice. 1/4 <a href="https://t.co/59kFDzUMoG">pic.twitter.com/59kFDzUMoG</a></p>&mdash; Greta Thunberg (@GretaThunberg) <a href="https://twitter.com/GretaThunberg/status/1284059444498911232?ref_src=twsrc%5Etfw">July 17, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Zum einen seien seit dem Beginn ihrer Protestaktion Millionen Menschen für das Klima und die Umwelt auf die Straße gegangen, resümierte Thunberg. Zum anderen habe die Welt seitdem mehr als 80 Gigatonnen CO2 ausgestoßen und zwei weitere Jahre mit Nichtstun vergeudet. Die notwendigen Veränderungen und das dringend benötigte Klimabewusstsein seien weiterhin nicht in Sicht, kritisierte sie.

Gleichzeitig rief die junge Schwedin dazu auf, dass alle etwas gegen die Klimakrise tun müssten. „Das hier sind historische Zeiten. Was wir jetzt tun und was nicht, das wird sowohl den Rest unseres Lebens definieren als auch das Leben unserer Kinder und Enkel.“ Sie schloss mit einem ihrer berühmt gewordenen Zitate: „Niemand ist zu klein, um einen Unterschied zu machen.“

(ahar/dpa)