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Flüchtling: Mindestens drei Migranten ertrinken nach Schiffbruch im Ärmelkanal

Großangelegte Rettungsaktion : Mindestens drei Migranten ertrinken nach Schiffbruch im Ärmelkanal

Zwischen Frankreich und England ist am Dienstag ein Flüchtlingsboot gesunken. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben – darunter ein Kind. In diesem Jahr haben bereits fast 5000 Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt gewagt.

Bei der Überfahrt von Frankreich in Richtung Großbritannien sind nach Berichten mindestens drei Menschen ums Leben gekommen - darunter auch ein Kind. Das Boot der Migranten sei gekentert, teilte die Nichtregierungsorganisation Channel Rescue am Dienstag mit. Demnach wurden noch mehrere Menschen vermisst. Die französische Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf die zuständige Präfektur vier Tote. Demnach ereignete sich der Vorfall nahe der Gemeinde Loon-Plage, westlich der französischen Küstenstadt Dunkerque (Dünkirchen).

Insgesamt 18 Menschen wurden nach offiziellen Angaben in Krankenhäuser in Calais und Dunkerque gebracht. In einer schriftlichen Mitteilung der Seepräfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee vom Nachmittag war jedoch nicht von Toten die Rede. Die Präfektur sprach von einer großangelegte Rettungsaktion. Das Boot der Migranten sei gesunken. Lokalen Medienberichten zufolge waren Menschen aus dem Iran in dem Boot unterwegs gewesen. Die Seepräfektur war zunächst nicht für eine weitere Stellungnahme erreichbar.

In diesem Jahr haben schon fast 5000 Menschen in Hunderten kleinen Booten den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien überquert. Die Überfahrt gilt als besonders gefährlich, vor allem weil der Meeresarm von zahlreichen großen Schiffen befahren wird.

(th/dpa)