Florida: Vier Tote nach Schüssen auf US-Marinestützpunkt Pensacola

Terror-Motiv wird geprüft : Vier Tote nach Schüssen auf US-Marinestützpunkt in Florida

Ein bewaffneter Mann hat das Feuer in einem Ausbildungsraum eröffnet und drei Menschen getötet. Dann wurde der Angreifer von der Polizei erschossen. Die Behörden ermitteln, ob es einen terroristischen Hintergrund gibt.

Ein Bewaffneter hat auf einem Fliegerstützpunkt der US-Marine in Florida das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Es habe mehrere Verletzte gegeben; der Angreifer sei von einem Polizisten erschossen worden, der unter den Verletzten sei, teilte der Sheriff von Escambia County, David Morgan, am Freitag mit. Ein Sprecher des Stützpunktes in Pensacola sagte, zwei der Verletzten seien in kritischem Zustand.

Aus Ermittlerkreisen verlautete, bei dem mutmaßlichen Täter handele es sich um einen Flugschüler aus Saudi-Arabien, der in einem Ausbildungsraum das Feuer eröffnet habe. Die Behörden ermittelten nun auch, ob es einen terroristischen Hintergrund gebe. Militärpersonal aus aller Welt kommt zu Ausbildungen nach Pensacola.

Es war der zweite tödliche Zwischenfall mit Schusswaffen auf einem US-Marinestützpunkt in dieser Woche. Am Mittwoch hatte ein Besatzungsmitglied eines in Pearl Harbor ankernden U-Boots zwei Zivilbeschäftigte und dann sich selbst erschossen.

Auf dem Stützpunkt NAS Pensacola sind laut dessen Webseite 16 000 Soldaten stationiert, dazu gibt es 7400 zivile Mitarbeiter. Er beheimatet die Kunstflugstaffel Blue Angels und das Nationale Marineluftfahrtmuseum, das ein beliebtes Touristenziel ist.

(cka/dpa)