Faustball-Spieler fängt Handy auf Achterbahn - Kamera filmt mit

Was für ein Fang : Faustballer fischt Handy aus der Luft, während er Achterbahn fährt

Dem Neuseeländer Samuel Kempf gelingt das beinahe Unmögliche. Er fängt ein Handy auf, das die Zwei im Wagen vor ihm während einer Achterbahnfahrt verlieren - bei 134 Stundenkilometern.

Samuel Kempfs sportliche Fähigkeiten kamen bei einer kürzlichen Reise in einen Themenpark in Barcelona zum Einsatz, als er ein Handy erwischte, das bei 134 km/h durch die Luft flog. Ein Video des Vorfalls, das von Kempf auf Youtube hochgeladen wurde, hatte am Donnerstagnachmittag in nur 24 Stunden mehr als 8600 Zugriffe erhalten.

Kempfs hervorragender Fang geschah während seiner Zeit in Europa, als er Neuseeland bei der Faustball-Weltmeisterschaft, die am 17. August endete, vertrat. Er beschloss, den Themenpark Port Aventura in Spanien mit der Familie zu besuchen, einschließlich des größten Fahrgeschäfts des Parks, der Achterbahn Shambhala. Die Achterbahn ist mit 76 Metern die Höchste im Port Aventura und hat zugleich die längste Fallstrecke.

Kempf beschrieb die Situation gegenüber dem Online-Portal „stuff“: „Der Typ zwei Reihen vor mir hatte sein Handy herausgenommen, als die Fahrt anfing. Und er ließ es fallen und es landete einfach auf dem Boden seines Wagens", sagte Kempf. Er habe zwar versucht, es zu erreichen, aber der Sicherheitsbügel habe ihn festgehalten. „Ich sagte zu meinem Bruder und den anderen, mit denen wir da waren: ,macht euch bereit, es zu fangen’“, berichtet Kempf.

Bei 134 Stundenkilometern wurde aus der eigentlich im Scherz gesagten Anküdigung ernst. Kempf schaffte es, das Handy, das während der Fahrt durch die Luft flog, zu fangen. Wieder zurück auf dem Boden übergab er es dem Besitzer, der danach unter der Achterbahn suchte. „Er konnte es kaum glauben und gab mir eine kräftige Umarmung“, erzählt Kempf.

Kempf’s unglaublicher Fang wurde von der Kamera der Achterbahn festgehalten. Die Mitarbeiter des Vergnügungsparks wollten Kempf das Video erst nicht verkaufen, weil sie dachten, er hätte das Handy während der Fahrt herausgeholt. Erst nachdem sie das Video selbst angesehen hatten und ihnen Kempf zufolge wohl „der Mund offenstand“, gaben sie es heraus. Der Handybesitzer bezahlte es als Dank für die tolle Aktion.

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