Explosion zerstört in Antwerpen drei Wohnhäuser - bis zu 20 Verletzte

Bis zu 20 Verletzte : Heftige Explosion zerstört in Antwerpen drei Wohnhäuser

In Antwerpen ist eine schwere Explosion womöglich durch ein Gasleck ausgelöst worden. Die Erschütterung brachte drei Häuser in der belgischen Stadt zum Einstürzen. Mehrere Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet.

Bei der Explosion in einem Studentenviertel im Zentrum der Stadt sind nach ersten Angaben der Behörden "zwischen 10 und 20" Menschen verletzt worden; später präzisierte die Polizei die Zahl und nannte 14 Opfer. Eine unbekannte Zahl von Menschen wird noch unter den Trümmern von drei Wohnhäusern vermisst, die bei der Explosion eingestürzt waren. Mehrere angrenzende Gebäude wurden beschädigt.

Rettungstrupps bargen bis zum frühen Dienstagmorgen sieben Menschen aus den Trümmern. Der Gesundheitszustand einer verletzten Person wurde als kritisch eingestuft, fünf Opfer waren schwer verletzt.

Zudem hatten sich die Helfer bis zum frühen Morgen auch zu drei weiteren Verschütteten vorgearbeitet, zu denen sie mehrere Stunden lang Kontakt gehabt hatten. Die Bergung des Ehepaars und ihres Kindes stand unmittelbar bevor, teilte die Polizei mit. Mit Suchhunden durchkämpften die Helfer die Trümmer nach möglichen weiteren Opfern. "Im Moment haben wir keinen Grund zu dieser Annahme, aber wir können nichts ausschließen" sagte Polizeisprecher Wouter Bruyns.

Über die Ursache der Explosion gab es zunächst keine offiziellen Angaben. In einer über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Nachricht schloss die Polizei allerdings einen Terroranschlag aus. Der Rundfunksender RTBF berichtete, wahrscheinlich sei ein Gasleck Auslöser gewesen.

Bilder von der Unglücksstelle zeigten, dass die Explosion die Fassaden von drei aneinandergebauten Häusern nahezu vollständig wegriss. Das Gebiet wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten weiträumig abgesperrt.

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(sbl)