Explosion in Lissabon - Deutsches Urlauberpaar verletzt

Explosion in Lissabon: Deutsches Urlauberpaar verletzt

Zwei Deutsche sind in Lissabon verletzt worden, als es in einem Wohnhaus zu einer Explosion und darauffolgendem Brand gekommen ist. Das Paar musste mit Verbrennungen ins Krankenhaus geliefert werden. Insgesamt wurden fünf Menschen – teils schwer – verletzt.

Zwei Deutsche sind in Lissabon verletzt worden, als es in einem Wohnhaus zu einer Explosion und darauffolgendem Brand gekommen ist. Das Paar musste mit Verbrennungen ins Krankenhaus geliefert werden. Insgesamt wurden fünf Menschen — teils schwer — verletzt.

Das Unglück ereignete sich nach Behördenangaben am Sonntagabend in dem bei Touristen beliebten Viertel Alfama. Zwei der fünf Verletzten, zu denen auch zwei Franzosen zählten, befanden sich in einem ernsten Zustand. Die Ursache der Explosion könnte Medienberichten zufolge ein Gasleck gewesen sein.

Alle fünf Verletzten seien Ausländer, sagte Lissabons Vize-Bürgermeister Carlos Castro der Zeitung "Público". Zu ihnen zählte demnach ein Paar aus Deutschland, das eine Ferienwohnung in dem Gebäude gemietet hatte. Die Frau wurde in Lissabon ins Krankenhaus eingeliefert, der Mann wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus in Coimbra im Zentrum von Portugal gebracht.

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Zum Zeitpunkt der Explosion hatten sich etwa ein Dutzend Menschen in dem Wohnhaus aufgehalten. Bei den beiden verletzten Franzosen handelte es sich laut Castro um Passanten. Sie seien nur leicht verletzt worden. Die Nationalität des fünften Verletzten blieb zunächst unklar.

Den Brand, der nach der Explosion ausgebrochen war, brachte die Feuerwehr binnen einer Stunde unter Kontrolle. Zur Unglücksursache wurde zunächst nichts mitgeteilt. Medienberichten zufolge hatten sich Anwohner vor der Explosion über starken Gasgeruch in dem Gebäude beschwert.

Alfama ist der älteste Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt und besteht aus einem Labyrinth von engen Gassen. Viele Touristen mieten sich hier bei einem Besuch Lissabons eine Wohnung.

(beaw/AFP/dpa)