MDPV, 25I-NBOMe, AH-7921 und Methoxetamin: EU verbietet vier neuartige Drogen

MDPV, 25I-NBOMe, AH-7921 und Methoxetamin: EU verbietet vier neuartige Drogen

Lange Gesichter in der Partyszene: In der EU sind künftig vier neuartige Drogen verboten. Die EU-Staaten stimmten am Donnerstag in Brüssel dafür, die Herstellung und den Verkauf der gefährlichen Substanzen zu untersagen.

In den vergangenen Jahren seien bereits mehr als hundert Menschen in der EU an den Stoffen gestorben, teilte die EU-Kommission mit, die das Verbot vorgeschlagen hatte.

Konkret geht es um die Stoffe MDPV, 25I-NBOMe, AH-7921 und Methoxetamin, die demnach ähnlich wirken wie LSD oder Heroin. Bislang galten sie als "Legal Highs" - als legale Stoffe und Alternativen zu illegalen Drogen. 25I-NBOMe etwa wird einem Bericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle zufolge bei Partys und in der Techno-Szene konsumiert. Der Stoff kann Halluzinationen auslösen. Unter anderem ist er über das Internet zu bekommen.

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Die EU-Justizkommissarin Martine Reicherts erklärte zu den vier Substanzen: "Das heute beschlossene Verbot wird ihnen den kriminellen Status verleihen, den sie verdienen". Die EU-Staaten haben nun ein Jahr Zeit, das Verbot umzusetzen.

(dpa)
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