1. Panorama
  2. Ausland

Erdrutsch in Washington: Zahl der Todesopfer steigt auf acht

Nach Erdrutsch in den USA : Zahl der Todesopfer in Washington steigt auf acht

Nach dem gewaltigen Erdrutsch im US-Staat Washington ist die Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen. Vier weitere Leichen seien am späten Sonntagabend entdeckt worden, teilte das Büro des Sheriffs von Snohomish County mit.

Vor dem Fund hatte die Feuerwehr die Zahl der Vermissten unter Vorbehalt auf 18 beziffert. Für sie gibt es kaum noch Hoffnung. "Wir haben heute keine Lebenszeichen gehört oder gesehen", wie ein Sprecher sagte. Acht Menschen wurden verletzt, ein sechs Monate alter Junge und ein 81-jähriger Mann befanden sich am Sonntag in kritischem Zustand. Etwa 30 Häuser wurden zerstört.

Der Vorfall hatte sich am Samstagmorgen etwa 90 Kilometer nördlich der Stadt Seattle ereignet. Die Lawine aus Schlamm, Schutt, Felsen und Bäumen war auf einer Breite von mehr als 40 Metern gut 1,6 Kilometer ins Tal gerutscht. Einige Bereiche wurden bis zu 18 Meter tief verschüttet.

Auslöser waren offenbar heftige Regenfälle. Der Erdrutsch blockierte die Bundesstraße 520 nahe der Stadt Oso sowie einen Fluss. Es wurde mit Überschwemmungen in der Region gerechnet. Viele Häuser flussabwärts wurden evakuiert.

(ap)