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Erdrutsch in Norwegen: Boden abgesackt - acht Häuser ins Meer gerissen

Schockmoment mit Folgen : Erdrutsch reißt in Norwegen acht Häuser ins Meer

Plötzlich sackte der Boden ab und riss mehrere Gebäude mit sich in die Tiefe, berichten Anwohner in der Nähe der norwegischen Stadt Alta. Verletzt wurde jedoch niemand und auch ein Hund konnte sich retten.

Jan Egil Bakkedal hatte sich gerade ein Sandwich bereitet, als er ein lautes Geräusch hörte. Er stellte fest, dass es sich um einen Erdrutsch handelte, rannte nach draußen und filmte das Geschehen in Nordnorwegen von einem nahe gelegenen Hügel. Das berichtete er der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag über den Vorfall am Vortag. Acht Häuser wurden dabei in der Nähe der Stadt Alta ins Meer gerissen.

Eine Straße verläuft an der Grenze zu einem Abhang, wo es zu einem Erdrutsch gekommen ist. Foto: dpa/Anders Bjordal

Er sei um sein Leben gerannt und habe gesehen, wie ein Haus, das ihm gehört habe, ins Meer gespült worden sei, sagte er. Die Polizei teilte der Nachrichtenagentur NTB mit, dass der Erdrutsch 650 bis 800 Meter breit gewesen sei. Ein Auto sei fortgerissen worden, doch niemand sei verletzt worden, sagte der Polizeisprecher Torfinn Halvari. Ein Hund, der ins Meer geraten sei, habe zum Ufer zurückschwimmen können.

Mehrere kleinere Erdrutsche folgten und nahe gelegene Häuser wurden vorübergehend evakuiert. Das äußere Ende des Kaps, wo der Erdrutsch sich ereignete, war am Donnerstag abgesperrt. „Das Ausmaß der Schäden ist erheblich und es gibt viel Schutt“, sagte die Bürgermeisterin von Alta, Monica Nielsen. Es wurde daran gearbeitet, zu verhindern, dass die Trümmer in Schifffahrtswegen verbleiben.

(anst/dpa)