Ebola-Virus breitet sich weiter im Kongo aus - Gesundheitsexperten befürchten Impfstoffmangel

Erkrankungen im Kongo: Das Ebola-Virus breitet sich weiter aus

Die Ausbreitung des Ebola-Virus im Kongo bereitet Gesundheitsexperten Sorge. Sie befürchten: Der Vorrat an experimentellen Impfstoffen könnte zu knapp sein.

Das Virus hat die Stadt Butembo im Osten der Republik erreicht, dort leben mehr als eine Million Menschen.

Der derzeitige Ausbruch ist der zweitschlimmste in der Geschichte. Schlimmer war nur der Ausbruch, der Westafrika vor einigen Jahren erfasste. Damals starben mehr als 11.300 Menschen.

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Das Gesundheitsministerium des Kongo hat bisher 471 Ebolafälle berichtet. 225 Menschen seien daran gestorben. Ohne die bisherigen Impfungen für 41.000 Menschen hätte es wahrscheinlich schon mehr als 10.000 Fälle gegeben, meinte das Ministerium. Dies ist der größte Einsatz für den bisher vielversprechenden, aber immer noch experimentellen Ebolaimpfstoff.

(özi/dpa)
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