Disneys Mulan kommt 2020 als Realverfilmung in die Kinos

Im Frühjahr 2020 in den Kinos : Disney zeigt ersten Trailer zur Realverfilmung von „Mulan“

Der neue Trailer zu Disneys Zeichentrickerfolg „Mulan“ ist da. Der Film soll schon im März 2020 in die Kinos kommen. Mit der Wahl der Darsteller sind diesmal anscheinend alle zufrieden. Die Fans stört etwas anderes.

Disney's „Mulan“ wird erwachsen. Nach „Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“, „Der König der Löwen“ und „Arielle“ soll nun auch der Zeichentrickerfolg „Mulan“ als Realverfilmung in die Kinos kommen. War der Zeichentrickfilm von 1998 noch mit reichlich Humor versehen – insbesondere durch die witzig überzeichnete Figur des Drachen Mushu und dessen Synchronsprecher Eddie Murphy im Englischen beziehungsweise Otto Walkes im Deutschen – tritt der neue Trailer deutlich erwachsener auf. Außerdem wurde der Familienname der Hauptfigur Mulan von Fa zu Hua geändert, was der ursprünglichen chinesischen Ballade von Hua Mulan entspricht. Geplanter Start in den Kinos ist März 2020.

Die Haupthandlung bleibt gleich. Das legt der neue Trailer nahe. Mulan, gespielt von Yifei Liu, die sich dem traditionellen Frauenbild des mittelalterlichen Chinas nicht unterordnen will, gelingt die Flucht vor der arrangierten Ehe, als der Kaiser ein Kind pro Familie für den Kriegsdienst einfordert. Vom Drachen Mushu, der Mulan im Zeichentrickfilm tatkräftig unter die Arme griff, ist im Trailer jedoch noch nichts zu sehen. Der Filmseite Kino.de zufolge könnte Mushu in dem neuen Film als Phoenix in Erscheinung treten, erste Marketinglogos deuteten darauf hin. Das Land wird außerdem nicht von den Hunnen, sondern von der bösen Hexe Xian Lang bedroht.

Auf Facebook war die Zustimmung unter dem Beitrag von Disney riesig. Allein auf der deutschen Facebook-Seite des Medienkonzerns kommentierten innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Menschen den Trailer. Was die meisten im Trailer jedoch vermissen ist neben dem Drachen Mushu der Gesang. Im Trailer ist davon nichts zu sehen oder zu hören. Für die Wahl der Hauptdarstellerin findet sich dagegen viel Zuspruch. Vor einer Woche hatte die Wahl der Arielle für die gleichnamige Realverfilmung noch für Diskussionen gesorgt.

(chal)
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