Diese 10 Staaten sollten sich dringend umbenennen

Die Philippinen machen es vor: Diese 10 Staaten sollten sich dringend umbenennen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will seinem Land einen neuen Namen geben. Super Idee! Wir hätten da noch ein paar weitere Vorschläge für andere Länder.

Wer schreibt schon auf Anhieb „Philippinen“ richtig? Dass Präsident Rodrigo Duterte dem Land gerne einen neuen Namen geben möchte, ist deshalb zu begrüßen – auch wenn Maharlika ebenfalls nicht leicht von der Hand geht. Noch ist der Inselstaat nach dem früheren spanischen König Philipp II. benannt.

Bei dieser Gelegenheit sollten auch andere Staaten darüber nachdenken, sich einen neuen Namen zu geben. Das sind unsere Vorschläge.

England

Der Name England geht auf die Angeln zurück, ein germanisches Volk, das im heutigen Schleswig-Holstein lebte und in der sehr späten Antike nach Britannien auswanderte. Den eigenen Namen auf einen Stamm in Festlandeuropa zu beziehen, ist selbstverständlich vollkommen inakzeptabel für ein Land, das sich gerade aus der EU verabschiedet. Alleinland?

Kamerun

Portugiesische Seefahrer gaben einem Fluss im heutigen Kamerun einst den Namen „Río dos Camarões“, weil dort so viele Camarões, also Garnelen schwammen. Aber wer möchte schon in einem Land leben, das nach einem Krebstier benannt ist? Wie wäre denn das portugiesische Wort für „Das Land, das trotz zweier roter Karten gegen Argentinien bei einer WM gewann“?

Jamaika

Die Karibikinsel hat ihren Namen vom Wort Xaymaca, das Quellenland oder auch Holz- und Wasserland bedeuten kann. Mag ja sein, dass es in Jamaika auch Wasser und Holz gibt, aber wer mit dem Land zuerst das verbindet, der hebe bitte die Hand. Rumaika wäre nur eine der Alternativen und nicht einmal die naheliegendste.

Brasilien

Und, wonach bist du so benannt? Nach Holz, muss das Land Brasilien da zähneknirschend antworten. Denn das Holz des Caesalpinia echinata heißt Brasilholz und war ein beliebtes Exportprodukt in der frühen Kolonisation des Landes, bis der Baum beinahe vollkommen vernichtet war. Das geht auf jeden Fall besser. Unser Vorschlag: Das Land jedes Jahr nach einem anderen Wunderstürmer benennen.

Venezuela

Eine Geschichte über die Herkunft des Namens geht so: Als der italienische Seefahrer Amerigo Vespucci auf dem Gebiet des heutigen Venezuela die Pfahlbauten sah, die die Bevölkerung auf dem Wasser errichtet hatte, erinnerte ihn das an Venedig. Venezuela bedeutet Klein-Venedig. Heute noch diese Verbindung zu ziehen, fällt schwer.

Fun Fact: Seinen eigenen Vornamen wollte Vespucci für die Benennung offenbar nicht hergeben. Später stand er Pate für die Namensfindung von Amerika.

Luxemburg

Der Name Luxemburg geht wohl auf die Burg Lucilinburhuc zurück, eine frühmittelalterliche Wehranlage. Doch das ist erstens schon sehr lange her und zweitens heißt ja auch die Hauptstadt von Luxemburg Luxemburg. Da droht Verwechslungsgefahr. Vorschlag zur Güte: Da Luxemburger die mit Abstand reichsten EU-Bürger sind, wohnen sie ab sofort in Luxusburg.

Norwegen

Norwegen setzt sich aus den Wörtern für Norden und Weg zusammen. Mittlerweile dürfte sich aber etabliert haben, dass Norwegen im Norden liegt und nicht in der Sahara. Zeit also für einen neuen Namen. Man braucht bloß einen Buchstaben austauschen: Norregen. Immerhin ist Bergen die Regenhauptstadt Europas.

Neuseeland

Nein, Neuseeland erhielt seinen Namen nicht, weil ein Seefahrer neues Land im Meer entdeckte. Ein Niederländer stieß auf die Inselgruppe, die niederländischen Behörden hatten offenbar keine Lust, sich allzu viele Gedanken zu machen und griffen auf die Provinz Zeeland zurück. Ja, gar keine Frage, natürlich gehört Neuseeland in Auenland umbenannt.

Namibia

Nachvollziehbar, dass die Bewohner ihr Land nicht weiterhin Südwestafrika nennen wollten, wie das Gebiet hieß, als es noch deutsche Kolonie war. Allerdings ist ihnen mit Namibia auch nicht der große Wurf gelungen, denn das heißt übersetzt „Platz, an dem es nichts gibt“. Wie viel zukunftsgewandter wäre denn „Platz, an dem es freies WLAN für alle gibt“?

Belize

Auch den Politikern des zentralamerikanischen Staates Belize kann man kein besonderes Geschick bei der Namenswahl unterstellen. Entweder geht er auf den Seeräuber Peter Wallace zurück oder das Maya-Wort Belix, was „schlammiges Wasser“ bedeutet. Wir schlagen mangels Wissen über das Land schlicht Belin vor. Dann können sich die Bewohner angesichts des beliebtesten Schlachtrufs in einem DFB-Pokalspiel einbilden, dass bald die große Touristenschwemme einsetzt.

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