Demokratische Republik Kongo Drei Menschen durch Bombe in Flüchtlingslager getötet

Goma · Die Rebellenbewegung M23 soll im Kongo das Flüchtlingslager Zaina angegriffen und dabei einige Menschen verletzt und getötet haben. Mehr zu den Kämpfen.

 Einige Menschen stehen an einer Straße und beobachten Monusco-Blauhelme in einem militärischen Fahrzeug (Archivbild).

Einige Menschen stehen an einer Straße und beobachten Monusco-Blauhelme in einem militärischen Fahrzeug (Archivbild).

Foto: dpa/Moses Sawasawa

In einem Flüchtlingslager in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens drei Menschen durch eine Bombe getötet worden. Ein Dutzend weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es am Montag von örtlichen Quellen. Aus zivilen Kreisen hieß es, die Rebellenbewegung M23 habe das Flüchtlingslager Zaina angegriffen. Laut Gesundheitskreisen wurden drei von 18 Opfern bei dem Angriff getötet.

Den Angaben zufolge kämpften Regierungstruppen und M23-Rebellen den ganzen Tag über in der Region Sake, 20 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Goma. Der Kommunikationsminister und Regierungssprecher Patrick Muyaya beschuldigte im Onlinedienst X, ehemals Twitter, die Armee Ruandas, die Bombe gezündet zu haben. Er sprach zudem von acht Schwerverletzten.

Zuletzt hatten sich die Kämpfe zwischen den M23-Rebellen, einer der stärksten von Dutzenden bewaffneten Gruppen im Osten des zentralafrikanischen Landes, und der kongolesischen Armee verschärft.

(esch/AFP)
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