1. Panorama
  2. Ausland

Coronavirus: ADAC rät von Ausflügen mit Auto und Motorrad ab

„Keine unnötigen Fahrten“ wegen Corona : ADAC rät von Ausflügen mit Auto und Motorrad ab

Besonders Fans von Cabrio, Oldtimer oder Motorrad lockt der Saisonstart. Doch von unnötigen Fahrten rät der ADAC im Zuge der Corona-Pandemie generell ab – mancherorts sind sie sogar verboten.

Selbst dort, wo sie theoretisch noch möglich sind, rät der Autoclub generell von Ausflügen ins Grüne und Spritztouren ab. Vielmehr seien jetzt jegliche Fahrten auf das Notwendigste zu beschränken. Und das gelte auch für Fahrten mit dem normalen Alltagsfahrzeug.

Beispielsweise könnten etwa Motorradfahrer den gebotenen Sicherheitsabstand nicht mehr einhalten, wenn sie bekannte Strecken fahren und an dortigen Treffpunkten rasten.

Länder wie Bayern oder Berlin mit Ausgangsbeschränkungen haben solche reinen Vergnügungstouren untersagt. In Bundesländern, in denen nur ein Kontaktverbot gilt, seien sie noch erlaubt. Der Club plädiert aber trotz Frühlingswetter und mancherorts noch erlaubter Fahrten dafür, die kommenden Tage und Wochen grundsätzlich zuhause zu bleiben. Alternative: Spaziergänge und Sport mit den erlaubten Personen und mit Sicherheitsabstand in der näheren Umgebung.

Strenge Ausgangsbeschränkungen gelten aktuell in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und im Saarland. Wer hier die Wohnung verlassen will, braucht einen wichtigen Grund, der bei Kontrollen glaubhaft gemacht werden müsse, so der ADAC. In anderen Ländern gilt nur ein Kontaktverbot. Ein wichtiger Grund zum Verlassen der Wohnung sei nicht erforderlich.

(csi/dpa)