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Tollwutgefahr: Chinesische Behörden töten mehr als 50.000 Hunde

Tollwutgefahr : Chinesische Behörden töten mehr als 50.000 Hunde

Peking (rpo). Aus Angst vor Tollwut sind in China über 50.000 Hunde getötet worden. Drei Menschen im Südwesten des Landes waren an der Krankheit gestorben. Die Behörden ordneten an, dass Hundebesitzer ihre Tiere entweder selbst töten oder von der Polizei umbringen lassen müssen.

Einige Bewohner gingen dabei nicht zimperlich vor: Sie erhängten oder erschlugen ihre Hunde oder töteten sie mit einem Stromschlag. Als Abfindung bekamen die Hundebesitzer umgerechnet 60 Cent.

Damit die Behörden alle Tiere erfassen, seien Kontrollpunkte an den Straßen eingerichtet worden. Jedes gefundene Tier sei sofort getötet worden, hieß es in dem Zeitungsbericht. Sogar 4300 geimpfte Hunde sollten getötet werden, weil der Impfschutz nicht hundertprozentig gewirkt habe. Im Zeitraum von Januar bis Juli wurde 360 Menschen in dem Bezirk von Hunden gebissen.

(afp)